Westwallmuseum Wiltingen

Eingang zum Artilleriebeobachter der Westwallmuseen Wiltingen
© Westwallmuseum Wiltingen

Das Westwallmuseum Wiltingen besteht aus zwei restaurierten Bunkern, die in der Zeit des Nationalsozialismus als Teil des Westwalls errichtet wurden und der Sicherung der Grenze dienten.

MG Schartenstand SK

Beim MG Schartenstand SK handelt es sich um einen restaurierten Westwallbunker, einen sogenannten „Regelbau B1/1 SK 37513“ für fünf bis sechs Mann Besatzung. Der Bunker diente zusammen mit drei anderen Anlagen, die heute nicht mehr existieren, der Sicherung der Saarbrücke Wiltingen. Aufgrund der steilen Hanglage am Bahndamm über der Saar ist ein Treppenhaus sowie eine Eingangsüberdeckung an den Bunker angebaut worden.

Auf dem Weg zum Museum kann der Besucher sogenannte Tschechenigel (Panzersperren) und einen Kabelstand entdecken. Der Bunker selbst besteht aus einem Treppenhaus, einer Gasschleuse und einem Kampf- und Mannschaftsraum. Das Museum wurde in jahrelanger privater Initiative restauriert und 2008 für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Artilleriebeobachter

Beim Artilleriebeobachter handelt es sich um einen „Regelbau 19“ für sechs Mann Besatzung. Der Bunker wurde 1938 erbaut, hat einen offenen Beobachtungsstand, eine Flankieranlage und einen kombinierten Kampf- und Rechenraum.