Sickingen-Museum in der Zehntenscheune

Das in der Zehntenscheune in Landstuhl eingerichtete “Sickingen-Museum” widmet sich in mehreren Themenblöcken der Geschichte der Stadt unter der Herrschaft der Sickinger, die vom Ende des 15. bis zum Ende des 18. Jahrhunderts währte. Im Mittelpunkt steht der berühmte Ritter Franz von Sickingen, der seit 1515 das Land mit zahlreichen Fehden gegen die Städte Worms, Metz und Frankfurt sowie gegen die Fürsten von Lothringen und Hessen überzogen und sich eine starke politische Stellung am Mittelrhein aufgebaut hatte. 1523 starb Sickingen bei der Belagerung seiner Burg Nanstein.

Im Museum illustrieren Bild- und Schriftdokumente wie auch Fundstücke aus dem Bereich der Burg die Biographie Sickingens, seine politische und geistige Entwicklung sowie seine Wirkung auf die Nachwelt und seinen geschichtlichen Hintergrund. Landkarten und Fotos ergänzen die Ausstellung.