Schloss Bürresheim

Sagenhafte Filmkulissen und Motiv zahlreicher Gemälde

Im Nettetal nordwestlich von Mayen liegt das Schloss Bürresheim, ein Zeugnis rheinischer Adels- und Wohnkultur in einem barocken Umbau der mittelalterlichen Burg. Im Jahre 1157 erstmals erwähnt, lebten hier bis 1938 Generationen von Adelsfamilien, die der Anlage ihren Stempel aufdrückten. So stammt die Ruine der sogenannten „Kölner Burg“ im Westen der Schlossanlage aus dem 13. Jahrhundert. Im 17. Jahrhundert bauten die Herren von Breitenbach, von 1473 bis 1796 Besitzer der Burg, die mittelalterliche Anlage zu einem Barockbau aus und um.

Die Innenräume bieten einen Überblick über die Wohnkultur vom Ende des Mittelalters bis zur Gründerzeit. Möbel vom 15. bis zum 19. Jahrhundert, Kronleuchter, Ledertapeten, Takenplatten und Gussöfen schaffen eine behagliche Wohnatmosphäre. Neben Gobelins aus dem 17. Jahrhundert zieren Portraits und Ahnentafeln der Adelsfamilien die Wände. Die Schlosskapelle schmückt ein barocker Altar und ein Kronleuchter der venezianischen Glaskunst.

Gut zu wissen:

Wussten Sie, dass das Schloss schon als Filmkulisse diente? Der Märchenfilm "Rumpelstilzchen" wurde hier gedreht, ebenso wie Teile des Films "Indiana Jones und der letzte Kreuzzug" mit Harrison Ford und Sean Connery? Der Barockgarten auf der Südseite der Burg wurde außerdem auf zahlreichen Gemälden abgebildet und ist unbedingt sehenswert.

Die Umgebung von Schloss Bürresheim bietet sich geradezu ideal zum Wandern und Spazierengehen an. Extratipp für Kinder & Familien: Schloss Bürresheim mit dem  Geisterpass entdecken!