Hunsrücker Holzmuseum

Holz ist nur ein einsilbiges Wort, aber dahinter verbirgt sich eine Welt voller Schönheit und Wunder: Mit diesem Satz hat der ehemalige Bundespräsident Theodor Heuss den Hunsrückern wohl aus der Seele gesprochen, denn Holz bildet hier seit Jahrhunderten eine der wichtigsten Lebensgrundlagen. Diesem Thema haben wir unser Museum gewidmet. Ein Museum zum Staunen, Anfassen und Experimentieren.

Nach dem Eingangsbereich mit Gaststube und Kinderspielraum betritt man den Ausstellungsbereich durch den Längsschnitt einer 137 Jahre alten Fichte und kann entdecken, dass Holz mit allen Sinnen erfahrbar ist. Die Verarbeitung des Baumes in Holzprodukte wird genauso dargestellt wie das frühere Waschen mit Holz. Viele Gerätschaften des Alltagslebens in Haus und Hof waren in früheren Zeiten aus Holz gefertigt. Außerdem werden Kunstwerke aus der Epoche der Morbacher Holzbildhauerkunst gezeigt. Darüber hinaus wurde im Jahr 2011 ein 100 Jahre altes Horizontal-Sägegatter in der eigens dafür errichteten Gatterhalle in Betrieb genommen. Fachkräfte demonstrieren und erklären, wie Baumstämme zu Bohlen, Brettern und Balken zerlegt werden.

Neben der ständigen Ausstellung werden wechselnde Sonderthemen vorgestellt.

Führungen in Museum und Güterhalle können gebucht werden. Für Kinder und Familien steht der Holzerfahrungsraum und ein Holzspieleraum bereit, außerdem können sie das Museum mit einer Museumsrallye entdecken. Das Museumscafé bietet an Wochenenden regionale Köstlichkeiten (warm und kalt) sowie Kaffee und eine kleine Kuchenauswahl.
Auf Anfrage kann die kleine Gastronomie auch wochentags für Gruppen geöffnet werden.