Die Künstlerin sucht nach einer eigenen Form, das Unausgesprochene zu bewahren und festzuhalten. Sie visualisiert es durch Lücken, die mindestens so viel aussagen wie das, was sichtbar ist. Zerbrochene Keramikformen machen Geschichten von Schmerz, Kontrolle und Trauer sichtbar – Geschichten, die eigentlich verschwiegen bleiben sollten. Razumovskaya materialisiert in ihrer Keramik das Ungehörte für immer.
Irina Razumovskaya (1990, Leningrad) lebt und arbeitet in London. Sie studierte an der St. Petersburger Stieglitz-Staatlichen Akademie für Kunst und Design
und am Royal College of Art in London, wo sie heute unterrichtet. Sie ist Preisträgerin des 15. Westerwaldpreises 2024.
Keramikmuseum Westerwald
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