Stadtmuseum Ludwigshafen

Das Stadtmuseum dokumentiert die Geschichte der noch jungen Stadt Ludwigshafen am Rhein. Es wurde 1904 gegründet und befindet sich heute in der oberen Ebene des Rathaus-Center.

Der Gang durch die Geschichte führt den Besucher zunächst von der militärischen Anlage der Rheinschanze im 17. Jahrhundert bis zur Industriestadt im 19. und 20. Jahrhundert. Er beinhaltet auch einen kurzen Abriss der mittlerweile eingemeindeten Stadtteile. Im Mittelpunkt der Ausstellung steht die rasante Entwicklung der Stadt im 19. Jahrhundert: Aus dem französischen Besitz wechselte die Rheinschanze 1843 zu Bayern, erhielt den Namen “Ludwigshafen” nach dem bayerischen König Ludwig und erreichte 1853 die Selbständigkeit. Den Grundstein für den wirtschaftlichen Erfolg legte die Gründung der BASF im Jahre 1865. Sie prägt das Gesicht der Stadt bis heute.

Die Abteilung „Industrie und Arbeit“ thematisiert die beiden Weltkriege sowie die Zeit des Wiederaufbaus und beginnenden Wirtschaftswunders. Die daran anschließende Abteilung „Kultur und Vielfalt“ greift Aspekte wie Vereinsleben im Bereich Sport und Freizeit, Kunst im Öffentlichen Raum, Söhne und Töchter der Stadt, Einwanderungsgeschichte und religiöse Vielfalt auf. Die Museumsmitte ist dem Themenkomplex „Mobilität und Wachstum“ vorbehalten. Hier geht es vor allem um Stadtentwicklung, Straßen, Schienen, die Lage am Fluss sowie Naherholungsräume.

Zusätzlich konzipiert und initiiert das Stadtmuseum in einem dafür reservierten räumlichen Abschnitt Sonderausstellungen sowie museumspädagogische Projektarbeit und Abendveranstaltungen. Es ist auch für die Bodendenkmalpflege der Stadt sowie – neben dem Stadtarchiv – für weitere kommunale Aufgaben kulturhistorischen Inhalts zuständig. Bei vielen offiziellen Anlässen dient es auch als Ort von Begegnungen. Das gesamte Museum ist barrierefrei begehbar. Führungen können auch außerhalb der gängigen Öffnungszeiten vereinbart werden.