Neues Museum Schloss Sayn

Außenansicht des Schlosses
© Neues Museum Schloss Sayn

Während der 1000-jährigen Geschichte des Sayner Fürstenhauses haben zwei große Fürstinnen über ihre jeweils mehr als 100 Lebensjahre besondere Spuren hinterlassen, Fürstin Leonilla (1816-1918) und Fürstin Marianne (geb. 1919). Das Neue Museum beschreibt ihr Wirken in der Gesellschaft, ihr Bemühen um soziale Reformen, um die Förderung der Kultur und den Schutz der Natur sowie um ihren Einsatz für Frieden und Verständigung unter den Völkern Europas. 
Gezeigt wird weiterhin der Aufstieg der Familie zu Bedeutung und Reichtum in Russland, das Zerwürfnis mit dem Zaren und die Rückkehr nach Sayn, die Zerstörung von Besitz und Vermögen in den beiden Weltkriegen, gefolgt von Entbehrung und einem außergewöhnlichen Engagement zur Rettung und Revitalisierung des kulturellen Erbes der Familie bis in die heutige Generation.

Hinzu kommt eine Ausstellung des Werkes der großen Fotografin Fürstin Marianne, beginnend mit Szenen aus Kriegs- und Nachkriegszeit bis hin zu Gesellschaftsfotografien aus aller Welt der als „Mamarazza“ bekannten Künstlerin.