Im Mittelpunkt stehen die Jahre, die Willy Brandt selbst als die prägendsten seines Lebens bezeichnete: die Verwirklichung seines frühen Berufswunsches, Journalist zu werden.
Die Ausstellung spannt den Bogen vom ersten veröffentlichten Zeitungsartikel des 13-jährigen Schülers Herbert Frahm bis zum Berichterstatter über ein Weltereignis: die Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse. Dass der unehelich geborene Arbeiterjunge diesen Weg einschlagen konnte, war keineswegs selbstverständlich. Umso mehr, als der kämpferische Anti-Nazi mit 19 Jahren Lübeck verlassen musste und sich im skandinavischen Exil eine neue Existenz aufbaute.
Zu sehen sind 15 großformatige Bildtafeln (70 × 100 cm) mit zahlreichen Motiven aus der weniger bekannten frühen Lebensphase des Jahrhundertpolitikers und Friedensnobelpreisträgers Willy Brandt. Kurator ist Christoph Charlier, der über mehrere Jahre Vorstandsvorsitzender der Bürgerstiftung Unkel „Willy-Brandt-Forum“ war. Ergänzt wird die Ausstellung durch zwei Kunstobjekte von Gabriela Mrozik (Bachelor of Fine Arts), die als eigenständige Arbeiten die Ausstellung kommentieren.
Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags 10–18 Uhr, montags 14–18 Uhr.
Friedensmuseum Brücke von Remagen
An der Alten Rheinbrücke 11
53424 Remagen
Telefon: +49 (0)2642 21863
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