27.8.2026–30.4.2027
Ernst und Karola Bloch
Eine fotographische Reise durch ein bewegtes Leben
Ernst-Bloch-Zentrum

Die Ausstellung zeigt das ereignisreiche Leben der Familie Bloch zwischen Exil und Heimatsuche, ihre Reisen, Wegbegleiter und ihren Aktivismus anhand fotografischer Nachlässe.

In der Ausstellung werden bislang unveröffentlichte Aufnahmen aus dem privaten Nachlass des deutschen Philosophen Ernst Bloch (1885-1977) und seiner Frau, der polnisch-deutschen Architektin und Publizistin Karola Bloch (1905-1994) gezeigt. Die Ausstellung bildet dabei öffentliche sowie private Momente ab, ist sich aber stets bewusst, dass die großen Umbrüche des Lebens, Momente der Trauer, der Unsicherheit, oder des Glücks, zwischen den Bildern stattfanden.

Ein besonderes Augenmerk liege auf Karola Blochs Arbeit als Architektin und ihrem gesellschaftspolitischen Engagement. Als Frau, Jüdin und Sozialistin behauptete sie sich mit starkem Willen in einer von Männern dominierten Welt, in Europa und den USA. In den 1950er Jahren war sie die führende Planerin von Kindereinrichtungen in der DDR. Als Anhängerin des „Neuen Bauens“ stand sie für die Ideale der Architekturmoderne, mit besonderem Blick auf das Soziale und die Perspektive der Frauen.