8.9.2025–28.6.2026
"Benjamin, ich hab‘ nichts anzuziehn"
Notentitelblätter der Goldenen Zwanziger – Kunst zwischen Jazz, Avantgarde und Art Déco
Deutsches Kabarettarchiv und -museum

Plakat zur Ausstellung
© Deutsches Kabarettarchiv
„Benjamin, ich hab‘ nichts anzuziehn“ zeigt Notentitelkunst der 1920er – Jazz, Art Déco und Lebenslust zwischen Musik, Design und Zeitgeist der Weimarer Republik.

Die Notentitelblätter der 1920er Jahre sind weit mehr als bloße Verpackung für musikalische Inhalte (Schlager) – sie spiegeln den gesellschaftlichen Wandel, den künstlerischen Zeitgeist und die Aufbruchstimmung der Weimarer Republik wider. Zwischen opulenten Art-Déco-Motiven, stilisierten Figuren und geometrischen Formen erzählen diese oft farbenfrohen Illustrationen Geschichten von Jazz, Tanz, Aufbruch, Alltag und unbändiger Lebenslust.

In unserer neuen Ausstellung wird diese oft übersehene Kunstform ins Rampenlicht gerückt. Sie dokumentiert nicht nur die enge Verbindung von Musik und Grafikdesign, sondern eröffnet einen faszinierenden Einblick in das Lebensgefühl eines Jahrzehnts im kulturellen Umbruch.