Museum Pachen – Deutsche Kunst des 20. Jahrhunderts

Außenansicht des Museumsgebäudes
© Museum Pachen – Deutsche Kunst des 20. Jahrhunderts

Den Grundstein für das Museum legt die Sammlung der Eheleute Pachen. Nach dem Tod des Ehepaares wurde die Sammlung neu konzipiert, da die beiden diese nicht systematisch nach bestimmten Epochen, Werkgruppen oder Themen, sondern nach subjektiven Gesichtspunkten zusammengetragen hatten. Die von dem Ehepaar Pachen zuletzt eingerichtete Dauerausstellung lebte von persönlichen Erinnerungen und Erzählungen des Ehepaares.

Da die Pachens unter großen Schwierigkeiten bereits in der DDR und später in Mainz und Rockenhausen ungegenständliche Kunst gesammelt hatten, werden heute nach erfolgter Neukonzeption – entsprechend der Devise „Lebensstationen = Kunststationen“ ­– folgende Themen präsentiert: Ungegenständliche Malerei, abstrakte Großplastiken, Neuerungen der figurativen Kunst (Spannung Ost – West) sowie Mainzer Künstler nach 1945 (Moguntia aurea) und Künstlergruppen in der Pfalz nach 1945.

Auch die qualitätvolle Plastiksammlung der" Pachens wurde bei der Neukonzeption berücksichtigt: Im Museum Pachen - Deutsche Kunst des 20. Jahrhunderts werden sämtliche Entwicklungen der Plastik nach 1945 anhand der wichtigsten Künstler nachgezeichnet. Die graphische Sammlung der Pachens ist im Rahmen von Wechselausstellungen zu sehen. Darüber hinaus werden jährlich fünf Sonderausstellungen gezeigt.

Es gibt einen Audioguide für Kinder ab dem Grundschulalter, der zusammen mit Grundschülern erarbeitet wurde und von diesen auch eingesprochen wird.