12.12.2020–31.1.2021
Volksgemeinschaft in der Gauhauptstadt
Neustadt an der Weinstraße und der Nationalsozialismus
Stadtmuseum Villa Böhm

Was genau geschah zwischen 1933 und 1945 in Neustadt a. d. Haardt? Die Ausstellung beantwortet diese und viele weitere Fragen zum Leben in der Gauhauptstadt und im Nationalsozialismus.

Was machte der Nationalsozialismus mit den Menschen? Wie lebten die Menschen den Nationalsozialismus? Wie hingen persönliches (Un-)Glück und kollektive Verbrechen zusammen? Wie funktionierte die totalitäre Diktatur vor Ort? Was ist vom Nationalsozialismus nach 1945 geblieben? Zur Beantwortung der Fragen erproben wir ein neues Modell geschichtswissenschaftlichen Arbeitens, das den Anforderungen des 21. Jahrhunderts Rechnung zu tragen versucht. So haben wir nicht nur ein Handbuch, sondern auch ein Onlinelexikon, ein digitales Zeitzeugenarchiv und ein multimediales Schulbuch erstellt. Vom 12. Dezember 2020 bis 31. Januar 2021 zeigen wir in der Villa Böhm in Neustadt a. d. Weinstraße eine große Ausstellung.  

Wir sind ein Team von Geschichtsstudierenden, historisch Interessierten und Fachwissenschaftlerinnen und Fachwissenschaftlern, das der Arbeitsbereich Zeitgeschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz koordiniert. Wir arbeiten sine ira et studio, aber in der Überzeugung, dass Geschichtswissenschaft der Gegenwart, gerade in aufgeregten Zeiten, ein Stück weit Orientierung an die Hand geben kann.

Besucher und Besucherinnen erwarten sowohl klassische als auch multimediale und installative Informationsvermittlung, zudem besteht die Möglichkeit zum Mitmachen und Mitreden. Die Ausstellung wurde durch den Arbeitsbereich Zeitgeschichte gemeinsam mit Studierenden der Johannes Gutenberg-Universität Mainz erarbeitet.

Weitere Informationen unter www.nw1933.de