29.2.2020–13.9.2020
Biennale für aktuelle Fotografie
The Lives and Loves of Images I When Images Collide
Wilhelm-Hack-Museum

VERLÄNGERT! Im Frühjahr ist das Wilhelm-Hack-Museum wieder einer der Ausstellungsorte der Biennale für aktuelle Fotografie, einem der größten kuratierten Fotoereignisse Deutschlands.

Unter dem Titel The Lives and Loves of Images werden vom 29.02. bis 26.04.2020 insgesamt sechs Institutionen in Ludwigshafen, Mannheim und Heidelberg durch ein übergreifendes Ausstellungskonzept thematisch miteinander verbunden. Gezeigt werden zeitgenössische und historische Arbeiten von rund 70 internationalen Künstler*innen und Fotograf*innen. In den sechs Ausstellungen spürt der englische Kurator der Biennale David Campany dem Eigenleben fotografischer Bilder nach. Dabei untersucht er, wie Künstler*innen sich mit ihren Vorbildern auseinandersetzen und wie ikonische Fotografien als kulturelles Gemeingut immer wieder neu definiert werden

Die Ausstellung When Images Collide im Wilhelm-Hack-Museum versammelt eine Reihe aktueller künstlerischer Positionen, die sich mit der Kombination von Bildern beschäftigen. Im Zentrum steht die Gegenüberstellung zweier Bilder und damit der Grundbaustein jeglicher Form von Bildmontage und -bearbeitung. Davon ausgehend entfaltet sich die Ausstellung in mehrere Richtungen. Dazu gehören komplexe analoge und digitale Collagen, der Einsatz von Standbildern in Film und Video sowie digitales Rendering und Installation. Gerade im Alltag des Bildschirm- und Internetzeitalters erleben wir Bilder oft eher wie Montagen und Collagen: fragmentarisch, multidirektional und verschoben. Zusammenhänge, die auf mögliche Bedeutungen verweisen, aber auch von Aussagen und Festlegungen ablenken.

Im Wilhelm-Hack-Museum werden unter anderem Arbeiten von Jean-Marc Caimi & Valentina Piccinni, Jeff Cowen, Sara Greenberger Rafferty, Aaron Hegert, Sohrab Hura, David Jiménez, Christoph Klauke, Kensuke Koike, Peter Puklus, Timm Rautert, Anastasia Samoylova, Martina Sauter, Eva Stenram, John Stezaker und Batia Suter gezeigt.

Schirmherrschaft: Kulturstaatsministerin Monika Grütters
Kurator: David Campany