21.3.2020–6.9.2020
Max Jacoby
Leben und Werk eines jüdischen Fotografen
Landesmuseum Koblenz

Der Koblenzer Fotograf Max Jacoby (1919-2009) wäre 2019 100 Jahre alt geworden. Das Landesmuseum Koblenz zeigt seine besten Aufnahmen.

Als Sohn der jüdischen Kaufhausbesitzer Meta und Johann Jacoby emigrierte er 1937 nach Argentinien. Sein Interesse an Fotografie und Film machte er dort zum Beruf und arbeitete ab 1949 als selbständiger Fotograf. In den 1950er-Jahren war er Mitglied der Fotografengruppe „La Carpeta de los Diez“, die vornehmlich aus Immigranten bestand. Deren Bildvorstellungen orientierten sich an der modernen Lifefotografie der Nachkriegsjahre. Nach anfänglichem Zögern kehrt er 1957 zurück nach Berlin und arbeitete als freier Fotograf für Presse, Film, Plattenfirmen, Buch- und Zeitschriften-Verlage.

Die vorgestellten Arbeiten stammen aus seinem Nachlass, den das Landesmuseum Koblenz 2014, in Kooperation mit dem Stadtarchiv Koblenz, übernehmen konnte.