25.6.2022–27.11.2022
Im Zeichen des Kreuzes
Eine Welt ordnet sich neu
Museum am Dom

Landesausstellung 2022: Die Aus­stell­ung im Museum am Dom vermittelt örtliche Kontinuitäten und Brüche in der Weitergabe der römischen Zivilisation und zeichnet die Rolle der Christen dabei nach.

Der Blick des Museums am Dom richtet sich insbesondere auf die Mosel- und Rheinregion von den Anfängen des Christentums bis ins 7. Jahrhundert. In die bewegten Zeiten des untergehenden Römischen Reiches fällt auch der Aufschwung des christlichen Glaubens. Die Kirche und ihre Bischöfe wussten das langsam entstehende Machtvakuum zu nutzen und übernahmen zunehmend auch weltliche Aufgaben, die ihren politischen Einfluss stärkten.

In kaum einer anderen Stadt lassen sich die Anfänge des Christentums so gut nachvollziehen wie in Trier. Das frühchristliche Gräberfeld unterhalb der ehemaligen Abteikirche St. Maximin bringt einmalige Einblicke in die Traditionen und Lebensumstände der frühen Christen. Die Aus­stell­ung wird u.a. archäologische Funde aus den Gräbern wie Seidenstoffe, echten Purpur und golddurchwirkte Gewänder präsentieren, die die christliche Elite im 4. und 5. Jahrhundert kennzeichnen.

Gut zu wissen:

Die Ausstellung ist Teil der großen Landesausstellung „Der Untergang des Römischen Reiches“ – eine Ausstellung in drei Museen: Besuchen Sie auch die Ausstellungsteile im Rheinischen Landesmuseum und Stadtmuseum Simeonstift Trier.