Die Revolution von 1848 war in ganz Europa auch eine Revolution der Frauen. Sie wollten die unsichtbaren Ketten zerreißen, die ihr Leben bestimmten, kämpften gegen soziale Not, für politischen Wandel – und gegen eine Ordnung, die sie gesellschaftlich und rechtlich unterdrückte.
Die Ausstellung geht zentralen Fragen nach: Wie lebten Frauen um 1848? Wie gestalteten sie Gesellschaft mit? Und wofür kämpften sie, als im März 1848 auch in Berlin die Revolution ausbrach? In der Ausstellung werden all diese Fragen beantwortet – und neun Frauen vorgestellt, die für Freiheit und Gleichberechtigung kämpften.
Dabei rücken auch ganz persönliche Aspekte in den Fokus: Was hatte es mit Revolution zu tun, dass Emma Herwegh und Louise Aston Hosen trugen? Warum war das Thema Scheidung für Clara Mundt und Fanny Lewald so bedeutsam? Und weshalb wurde Amalie Krüger verboten, als Kindergärtnerin zu arbeiten?
Die Sonderausstellung ist vom 20. März bis 17. Mai zu sehen. Der Besuch ist im Eintrittspreis für das Hambacher Schloss und die Dauerausstellung inbegriffen.
Hambacher Schloss
Hambacher Schloss 1832
67434 Neustadt an der Weinstraße
Telefon: 06321 926290
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