Welches Logo hätte Johannes Gutenberg gewählt, um seine Drucke als das Ergebnis seiner Arbeit zu kennzeichnen? Ausstellung des Gutenberg-Museums in Kooperation mit der Johannes Gutenberg-Universität
Welches Logo hätte Johannes Gutenberg gewählt, um seine Drucke als das Ergebnis seiner Arbeit zu kennzeichnen? Anders als in heutigen Büchern, die auf Cover und Buchrücken das Logo des Verlags tragen, erhielt die „Marke“ Gutenberg zu ihrer Zeit kein visuelles Zeichen. Seine Nachfolger erkannten jedoch schnell den Mehrwert und platzierten individualisierte Wort-Bild-Zeichen in ihren Drucken. Meist auf dem Titelblatt oder auf der letzten Seite des Buches begegnete den Leser:innen ein solches Druckerzeichen – der Vorfahre des späteren Verlagslogos.
Seit der Etablierung der neuen Berufsfelder haben Drucker:innen, Verleger:innen und Buchhändler:innen bei der Wahl ihrer „Logos“ geistreiche Gestaltungsideen entwickelt sowie Witz und Kreativität an den Tag gelegt. Die einzelnen Motive bilden den Qualitätsanspruch, religiöse Bekenntnisse oder auch die Fähigkeit der Akteur:innen ab, sich stets neu zu orientierten, um sich unter den wechselnden Bedingungen des Marktes zu behaupten. Die Ausstellung lädt dazu ein, die teils rätselhaften Druckerzeichen genauer zu betrachten, um die Hintergründe zu erfahren. Anlässlich des 625. Geburtstages von Gutenberg stellt das Gutenberg-Museum Mainz in Kooperation mit der Abteilung Kunstgeschichte der Johannes Gutenberg-Universität Mainz die Bildgattung der Druckerzeichen erstmals ins Zentrum einer großen Sonderausstellung. Gezeigt wird eine Auswahl aus dem bisher weitgehend unbekannten Bestand des Frankfurter Druckerforschers und Sammlers Gustav Mori.
Komfort für alle – Unsere barrierefreie Ausstattung:
Behindertengerechte Parkplätze
Barrierefreier Zugang ins Gebäude
Barrierefreie Ausstellungen
Aufzüge
Barrierefreies WC im Museum
Museum zum Mitmachen
Leichte Sprache auf der Homepage
Gut zu wissen:
Das einzige Hindernis befindet sich vor dem Raum, in dem die Gutenberg-Bibeln ausgestellt werden. Hier gibt es eine 5 cm hohe Schwelle an der Eingangstür. Die Exponate in den Schaukästen sind auch vom Rollstuhl aus meist gut zu sehen. Einzig flach liegende Bücher oder Schriftstücke sind im Sitzen schwerer zu erkennen. Die Behindertenparkplätze befinden sich in der Liebfrauenstraße vor der Katholischen Familienbildungsstätte.
Haltestelle
Entfernung
Barrierefrei?
Am Höfchen (Bus)
100
m
Ja
Fischtor, Mainz (Bus)
300
m
Ja
Mainz Römisches Theater (Bahn)
800
m
Nein
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