6.6.2020–13.9.2020
Good Vibrations
Sommer in der Pop-Art
Wilhelm-Hack-Museum

„Good Vibrations" verkörpern das neue amerikanische Lebensgefühl in der Pop Art: Sommer, Sonne, Strand – Good Vibrations eben.

In den 1960er und 1970er Jahren thematisiert die Pop-Art die Alltagskultur einer konsumorientierten Gesellschaft. In leuchtenden Farben, monochromen Flächen und Rasterpunkten verbildlicht sie den Aufschwung der Wirtschaftswunderjahre nach dem Zweiten Weltkrieg. Good Vibrations. Sommer in der Pop-Art stellt amerikanische, britische und deutsche Künstler einander gegenüber. In den Grafiken und Objekten, die größtenteils der Sammlungsschenkung des Düsseldorfer Rechtsanwalts Heinz Beck entstammen, spiegelt sich ein neues Lebensgefühl wieder. Diese Good Vibrations finden ihre Vertonung in der neu aufkommenden Pop-Musik. In Amerika gehören die Beach Boys zu den erfolgreichsten Bands dieser Zeit, die das neue amerikanische Lebensgefühl exemplarisch verkörperten: Sommer, Sonne, Strand – Good Vibrations eben. Daneben wird die Freizeit zu einer neuen Konstante des gesellschaftlichen Lebens und das Reisen beginnt eine immer wichtigere Rolle zu spielen. Der Sommerurlaub wird zum jährlichen Ereignis.