28.9.2019–26.7.2020
Geschenkt, gekauft und wiedergefunden
Mittelrhein-Museum Koblenz

„Geschenkt, gekauft und wiedergefunden“ – Schenkungen, Ankäufe, Rückerwerbungen und verschollen geglaubte Werke werden in einer neuen Kabinettausstellung der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Seit 2013 befindet sich das Mittelrhein-Museum nun schon im Forum Confluentes. Zeit also, eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. In der Kabinettausstellung „Geschenkt, gekauft und wiedergefunden“ werden nicht nur Schenkungen und Ankäufe der letzten Jahre vorgestellt, sondern auch Rückerwerbungen von Kunstwerken, die zum Teil für Jahrzehnte durch die Ereignisse des Zweiten Weltkriegs verschollen waren. So konnten 2017 insgesamt sieben verschollene Bilder, darunter ein Bild des Koblenzer Malers Januarius Zick, wieder nach Koblenz zurückkehren, die 71 Jahre auf einem französischen Dachboden gelegen hatten.

Gleichzeitig ist die Ausstellung ein Dank an die vielen Förderer des Mittelrhein-Museums. Die Koblenzer Kulturstiftung ermöglichte 2017 beispielsweise den Ankauf eines großformatigen Hermann Anschütz Gemäldes von 1837, das die Eheleute  August und Wilhelmine Deinhard zeigt. Der größte Ankauf seit über 20 Jahren sind zwei Hauptwerke von Januarius Zick, die durch die Kulturstiftung der Länder, die Ernst- von Siemens-Kunststiftung, die Stiftung Rheinland-Pfalz für Kultur und dem Verein der Freundinnen und Freunde des Mittelrhein-Museums und des Ludwig Museums zu Koblenz e.V. finanziert wurde.

Zu den Schenkungen aus Privatbesitz gehören, neben vielen kleinen und großen Schätzen der unterschiedlichsten Kunstrichtungen, auch Schenkungen von Künstlern. Hier sind stellvertretend, seit unserem Umzug auf den Zentralplatz, die Künstlerinnen Uta Schotten und Mary Bauermeister zu nennen, die die Städtische Kunstsammlung um eines ihrer Werke bereicherten. Auch eine Schenkung von Grafiken des 2019 verstorbenen Künstlers Heijo Hangen wird in der Kabinettausstellung zu sehen sein.