23.11.2023–31.3.2024
Eisige Ewigkeit?
Die Vergänglichkeit und Schönheit von Eis und Schnee
Museum im Westrich

Die Sonderausstellung verdeutlicht die Schönheit der Polargebiete, ihre Vergänglichkeit und Perfektion.

Helene und Thomas Hoffmann, beide mit viel Erfahrung in den Polargebieten, beschäftigen sich beruflich wie privat auf vielen Ebenen mit Eis und Schnee. Im Museum im Westrich zeigen sie jetzt einige ihrer Arbeiten:

„Man könnte meinen, dass Wissenschaft und Kunst von ihrer Wesensart so verschieden sind, dass sie keine Verbindung eingehen können. Und doch gibt es zahlreiche Berührungspunkte, die über die rein ästhetische Darstellung wissenschaftlicher Ergebnisse hinausgehen. Die Forschungsarbeit in den entlegenen Polargebieten lässt uns immer wieder staunen. Über die Schönheit der Natur, ihre Vergänglichkeit und Perfektion. Die künstlerische Darstellung dieser Einzigartigkeit ist so einerseits ein Mittel der Wissenschaftskommunikation als auch Ausdruck unserer persönlichen Begeisterung für die Schönheit der Polarregionen, der Gletscher, der Schneekristalle und des Eises.“

Diese Ausstellung widmet sich der Inszenierung konservierter Schnee- und Eisproben aus den Polargebieten. Sie soll anregen zum Staunen und zum Teilen der Begeisterung, aber auch zum Nachdenken über die Zerbrechlichkeit unseres Planeten. Außerdem wirft Sie ein Schlaglicht auf die Neumayer Station(en) in der Antarktis und deren pfälzischen Namensgeber, den Geophysiker und Polarforscher Georg von Neumayer (1826-1909).