14.9.2019–26.1.2020
Darf ich Dir meine Sammlung zeigen?
40 Jahre – 40 Meisterwerke zu Gast
Wilhelm-Hack-Museum

Ausschnitt des abstrakten Werkes von Kasimir Malewitsch mit dem Titel "Suprematistische Komposition".
© Wilhelm-Hack-Museum
Zum 40-jährigen Museumsjubiläum wird die Entwicklung der Abstraktion im 20. Jahrhundert anhand von Werken aus der Sammlung aufgezeigt und durch hochkarätige Leihgaben von 40 Gratulanten ergänzt.

Ehrengäste aus Kultur, Politik und Wirtschaft, darunter auch der damalige Bundespräsident Walter Scheel, waren anwesend, als das Wilhelm-Hack-Museum am 28. April 1979 feierlich eröffnet wurde. Ob das neue Museum mit moderner Kunst in der Arbeiterstadt Ludwigshafen erfolgreich sein würde, galt damals allerdings keineswegs als sicher. Heute, vier Jahrzehnte später, gehört das Wilhelm-Hack-Museum zu den bedeutendsten Museen für moderne und zeitgenössische Kunst in Süddeutschland und konnte sich als wichtiger Partner in der internationalen Museumslandschaft positionieren. Mit etwa 10.000 Werken umfasst die Sammlung Meisterwerke der Moderne aus der Sammlung Wilhelm Hack, wichtige Werke des Expressionismus und der Konkreten Kunst der Städtischen Sammlung sowie internationale Pop Art und Konzeptkunst des Düsseldorfer Rechtsanwalts Heinz Beck.

In einer großen, das ganze Haus umfassenden Ausstellung wird die Entwicklung der Abstraktion im 20. Jahrhundert anhand der Sammlung des Wilhelm-Hack-Museums dargestellt. 40 Gratulanten werden in Form von hochkarätigen Leihgaben die museumseigenen Werke ergänzen und in der Gegenüberstellung einen überaus fruchtbaren Dialog eröffnen. In den Leihgebern spiegeln sich die zahlreichen Institutionen wider, mit denen das Wilhelm- Hack-Museum in den letzten 40 Jahren – ob als Kooperationspartner, Leihgeber oder auch Leihnehmer – im engen Austausch stand. „Darf ich Dir meine Sammlung zeigen?“ steht als spielerisch formuliertes Angebot für die Offenheit, mit der das Wilhelm-Hack-Museum seinen Besucherinnen und Besuchern weiterhin entgegentreten möchte – ein Ziel, das bereits der Museumsstifter Wilhelm Hack formulierte: „Es geht mir um die Schaffung eines Museums, nicht eines Mausoleums. Das Haus soll eine Stätte der Begegnung sein für alle Menschen, die guten Willens sind.“